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Finanzieller Aufwand:
Der Landesverband des Bergrettungsdienst im AVS betreibt für seine Arbeit einen finanziellen Jahresaufwand von knapp mehr als 1 Million Euro. Hiervon werden mehr als 20% für die Ausbildungstätigkeit der Bergrettungsmitglieder aufgewandt. So bleibt ein Aufwand von ungefähr 800.000.- Euro, welcher für viele andere Sparten noch ausreichen muss. Der Ankauf von oftmals teuren Rettungsgeräten und Kommunikationsmitteln, sowie die Versicherung der einzelnen Bergretter/innen verschlingt einen Löwenanteil, von dem was noch übrig geblieben ist.

In den 34 Bergrettungsstellen selbst sieht die Lage nochmals anders aus. Auch hier gilt es diverse Spesen zu tragen, so sind einmal Fahrzeughaltungsspesen, Kosten für Kurse und Fortbildung, sowie diverse andere Spesen noch hinzuzurechnen. Auch hier kommt eine gewaltige Summe zusammen.

Finanzieller Ertrag:

Die Bergrettung Südtirol erhält jährlich etwa 800.000 Euro durch die Südtiroler Landesregierung für die laufenden Investitionen für Einsatzgeräte, Versicherung, Ausbildungstätigkeit sowie für die allgemeine Führung des Vereines.

Doch müssen wir uns auch nach anderweitigen Finanzierungen umschauen. Für besondere Projekte bedarf es gesonderter Finanzierungen und Zuwendungen. Hier unterstützen uns vor allem die Südtiroler Kreditinstitute kräftig sowie auch Spenden von Privaten.

In den einzelnen Bergrettungsstellen starten die Bergrettungsmitglieder oft Initiativen um den teuren Dienst zu finanzieren. Ein Fest wird organisiert, eine Spendensammlung zum Ankauf des neuen Einsatzfahrzeuges wird gestartet und hie und da bedankt sich ein Geretteter auch mit einem finanziellen Beitrag.

Auch hier schlägt sich wieder der Tiroler Gedanke zu Buche!

Jenen die anderen helfen soll man auch helfen.

Denn der Dienst ist schlußendlich für jeden Bürger da, und somit wird dieses System auch von der Südtiroler Bevölkerung getragen.