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Den Bergrettungsdienst im Alpenverein Südtirol gibt es offiziell seit den Nachkriegsjahren. Bereits um 1800 wurden erstmals urkundlich Rettungen von verunglückten Gemsjägern und Almhirten erwähnt, damals waren es noch eher improvisierte Aktionen, welche bei Bedarf gestartet wurden. Bei der Hauptversammlung des Deutschen und Österreichischen Alpenvereines im Jahre 1902 wurde ein Organisationsvorschlag vorgelegt und genehmigt, welcher
die Gründung einer Bergrettungsstelle am Sitz einer jeden Alpenvereinssektion vorsah. So waren in den Jahren von 1902 bis 1914 in Südtirol nicht weniger als 39 Rettungsstellen gegründet worden. „Die Männer mit dem grünen Kreuz im Edelweiß“ waren es, welche damals mit den wenigen zur Verfügung stehenden Mitteln Rettungen, welche oftmals als „Bergungen“ endeten, in Aktion traten.

Das Grauen des Ersten Weltkrieges brach herein, und mit diesem wurde alsbald auch das Vereinsverbot eingeführt, was einen strukturierten Bergrettungsdienst untersagte, doch geholfen wurde auch weiterhin! Während des zweiten Weltkrieges waren schon einige Rettungspioniere im Alpenraum unterwegs. Bekannte Namen u.a. Ludwig Gramminger und Wastl Mariner waren es, welche in den Nachkriegsjahren unseren Pionieren im Land geholfen haben. Bereits im Jahre 1948 gab es in Südtirol 9 Rettungsstellen, welche am 06. März den Landesverband den Bergrettungsdienst aus der Taufe hoben. Danach begann eine Zeit der Aufbauarbeit, welche bis zum heutigen Tage eine rasante Entwicklung durchlaufen hat.
Als hervorzuhebendes Ereignis sei die Gründung der » Internationalen Kommission für Alpines Rettungswesen (IKAR – CISA) im Oktober 1955 zu nennen, in welcher wir bis zum heutigen Tage ganz vorne mitarbeiten.