Sie sind hier: PROFIL Lawinen-Suchhunde

Der Suchhund des Bergrettungsdienstes wird ausgebildet als Lawinenhund und als Stöberhund für die Vermisstensuche. Wir haben auch eine Gruppe mit Fährenhund, siehe Bloodhound. Es werden verschiedene geeignete Rassen genommen, Rüden sowie Hündinen. Das Training beginnt schon im Welpenalter, wobei der Hund spielerisch auf seine zukünftige Aufgabe vorbereitet wird.

Um die vermisste Person anzuzeigen, werden die Stöberhunde hauptsächlich auf das „Verbellen“ geschult. Einige Hunde praktizieren das „Verweisen“.
Gearbeitet wird überwiegend mit Futterbelohnung und auch auf Beutetrieb (Ball, Beißwurst, usw.).

Zum Pflichtausbildungsprogramm des Flächen- Lawinensuchhunds gehören die landesweit abgehalten Sommer- Winterkurse, die sechs mal im Jahr stattfinden.
Die Bewertung erfolgt sei Winter wie Sommer nach der „ A“, „B“, „C“ Stufe. Mit Erreichen der „B“ Stufe ist der Hund einsatzfähig.
Das wöchentliche Training in den Bezirken wird in Beisein eines Ausbilders durchgeführt. Bei den Junghunden wird großer Wert auf den spielerischen Aufbau gelegt. Schritt für Schritt wird die Suchdauer verlängert und verschiedene Schwierigkeiten eingebaut.

Einsatzhunde müssen in der Lage sein, eine eingeteilte Zone mit zwei und mehreren Hunden gleichzeitig flächendeckend abzusuchen.
Wesensprobe und Unterordnung
Dieser Leistungsnachweis muss vor dem Besuch des B-Winterkurses abgelegt werden und ist Voraussetzung für Einsätze mit dem Hund