Jahresbericht 2025

Auf Bewährtes bauen – offen für Neues

Das abgelaufene Jahr 2025 hat erneut gezeigt, wie unverzichtbar eine leistungsfähige und gut organisierte Bergrettung für Südtirol ist. Unsere Einsatzkräfte waren bei unterschiedlichsten Einsätzen gefordert – oft unter schwierigen Bedingungen, stets mit großem Engagement, hoher Professionalität und einem tiefen Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Menschen und oftmals auch Tieren, denen wir helfen. Somit geht mein erster Dank an alle Bergretter und Bergretterinnen, Anwärter und AnwärterInnen und weitern Freiwilligen in ihrer unterschiedlichen Funktion in den Rettungsstellen.

Im vergangenen Jahr wurden zahlreiche Ausbildungs- und Trainingsmaßnahmen durchgeführt, um den hohen Qualitätsstandard weiter zu sichern und an neue Herausforderungen anzupassen. Mein besonderer Dank gilt allen Ausbilderinnen und Ausbildern sowie den Funktionären in den 35 Rettungsstellen.

Wichtig ist uns die gute Zusammenarbeit mit unseren Partnerorganisationen in unserem Land. Diese Kooperationen sind ein wesentlicher Faktor für den Erfolg unserer Einsätze und Übungen und verdienen besondere Anerkennung.

In den letzten Jahren haben wir stets unseren Ausbildungskalender an die neuen Herausforderungen angepasst und dürfen nun mit Stolz auf einen Jährlichen Ausbildungskalender vom Landesverband auf über 60 verschiedene Kurse bauen. Zu den Kursen und Fortbildungen im Landesverband kommen noch unzählige Übungsstunden in den verschiedenen Rettungsstellen.

Der vorliegende Jahresbericht gibt einen umfassenden Einblick in die Leistungen, Entwicklungen und Herausforderungen der Bergrettung in Südtirol im vergangenen Jahr. Er dokumentiert nicht nur Zahlen und Fakten, sondern vor allem den großen persönlichen Einsatz unserer Mitglieder.

Die Bergrettung in Südtirol lebt vom freiwilligen Einsatz ihrer Mitglieder. Ausbildung, Einsatzbereitschaft und Kameradschaft bilden dabei die Grundlage unserer Arbeit. So wie in den vergangenen Jahren möchten wir uns als Bergrettungsdienst auf dieser Grundlage weiterentwickeln. Getreu dem bekannten Zitat: „Stillstand ist Rückschritt“ ist es unser Anliegen und Auftrag zugleich, eben genannte Weiterentwicklung voranzutreiben. Neben bewährten Abläufen und der hohen Einsatzbereitschaft unserer freiwilligen Mitglieder gewinnen neue Technologien zunehmend an Bedeutung. Digitale Systeme und erste Anwendungen Künstlicher Intelligenz unterstützen uns dabei, Einsatzabläufe effizienter zu gestalten, Informationen schneller auszuwerten und Entscheidungen fundierter vorzubereiten. Dabei ist klar: KI kann und soll den Menschen nicht ersetzen, sondern unsere Einsatzkräfte bestmöglich unterstützen und ausbilden. Wir als Bergrettung stellen den Menschen und die Teamarbeit stets an erster Stelle.

Ich danke allen Bergretterinnen und Bergrettern, ihren Familien, Arbeitgebern, Unterstützern und unserem Team im Landesverband für ihre Zeit, ihre Einsatzbereitschaft und ihr Vertrauen. Gemeinsam leisten wir einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherheit im alpinen Raum.

Mit einem klaren Blick nach vorne werden wir auch in Zukunft alles daransetzen, unseren Auftrag bestmöglich zu erfüllen.

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Thomas Hellrigl

Landesleiter

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